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Pflegehinweise für Armbanduhren

Uhren sind nicht nur Zeitmesser, sondern auch Schmuckstücke, die häufig außer dem finanziellen auch noch einen sentimentalen Wert besitzen. Um die Lebenszeit einer Uhr zu sichern, gibt es ein paar wichtige Pflegehinweise, die beachtet werden sollten.

Uhrglas

Besonders empfindlich ist das Uhrglas, das durch Stöße oder Reibung beschädigt werden kann. Hochwertige Uhren werden häufig mit Saphirglas ausgestattet, welches das Härteste unter allen Gläsern ist. Mit einer Härte von 9 Mohs ist es im Vergleich zu Mineralglas (5 Mohs) und Kunststoff (3-4 Mohs) sehr kratzfest. Sollte dennoch ein Kratzer auf dem Saphirglas wahrgenommen werden, ist dieser in der Regel der Abrieb des Gegenstandes, der an der Uhr gekratzt hat. Mit einem Radiergummi kann man diese Spuren leicht entfernen. Kunststoffgläser sind zwar leichter als Glas, allerdings verkratzen sie auch schneller. Durch besonderes Polieren können manche Kratzer wieder entfernt werden. Zur Kategorie der Kunststoffgläser zählen auch Hesalithglas, Acrylglas oder Plexiglas. Die weit verbreitete dritte Kategorie der Uhrengläser sind Mineralgläser. Diese sind härter als Kunststoff und deutlich günstiger als Saphirglas. Bei manchen Herstellern wird das Glas durch spezielle Verfahren gehärtet und widerstandsfähiger gemacht. Ein Beispiel hierfür ist das Hardlex-Glas von Seiko.

Kratzer und Risse im Uhrenglas entstehen nicht nur beim Tragen, sondern oft auch, wenn die Uhr beim Anziehen oder Abnehmen auf den Boden fällt. Daher empfiehlt es sich, die Uhr vorsichtig und bewusst abzunehmen, so dass sie beim Öffnen des Armbands nicht herunterfällt. Grundsätzlich sollte die Uhr so aufbewahrt werden, dass sie nicht herunterfallen kann und dass sie auch bei längerem Aufbewahren keinen Schaden nimmt. Wer mehrere Uhren am selben Ort aufbewahrt, sollte darauf achten, dass sie getrennt voneinander liegen, um Schäden durch gegenseitiges Verkratzen zu vermeiden.

Hitze, Wasser und Chemikalien

Externe Faktoren, wie starke Hitze, Wasser oder Chemikalien, können einer Uhr ebenfalls schaden. So können zum Beispiel Dichtung und Elektronik bei hoher Hitze geschädigt werden. Besonders das Zifferblatt kann durch die UV-Strahlen beschädigt werden, so dass es zu Verfärbungen kommen kann. Daher empfiehlt es sich, die Uhr so wenig wie möglich der prallen Sonne auszusetzen. Vor allem bei dunklen Armbändern können auch Sonnencremes zu Verfärbungen führen.

Mit Wasser sollte eine Uhr nur in Kontakt kommen, wenn es ihre Wasserdichtigkeit zulässt. Angaben zur Wasserdichte befinden sich entweder auf dem Gehäuseboden oder auf dem Zifferblatt. Falls nichts vermerkt ist, ist eine Uhr auch nicht wassergeschützt. In wie weit eine Uhr wassergeschützt ist, können Sie unserer Rubrik Wasserdichtigkeit bei Armbanduhren entnehmen. Beim Tragen einer Armbanduhr muss stets darauf geachtet werden, dass die Krone der Uhr eingedrückt und bei verschraubbaren Kronen auch vollständig festgeschraubt ist - nur dann ist sie auch entsprechend der Angaben wasserdicht. Sollte sich Kondenswasser unter dem Uhrglas bilden, empfiehlt es sich direkt einen Juwelier oder ein Fachgeschäft aufzusuchen, damit kein Schaden durch die Feuchtigkeit verursacht werden kann.

Der direkte Kontakt mit Chemikalien sollte vermieden werden. Schmiermittel, Haushaltsreinigungsmittel sowie Kosmetika und Parfum können die Dichtung beschädigen und das Armband sowie das Gehäuse negativ beeinträchtigen. Chemikalien werden auch durch auslaufende Batterien freigesetzt und können das Werk beschädigen. Daher empfiehlt es sich, einen Batteriewechsel zeitnah vorzunehmen, sobald die Uhr stehen geblieben ist oder erste Anzeichen des Nachgehens vorweist.

Uhrband

Auch eine ideale Armbandlänge ist von Vorteil, damit die Uhr nicht am Handgelenk hin und her rutschen kann. Wenn zwischen Armband und Handgelenk eine Fingerbreite passt, spricht man von einer idealen Tragelänge.

Bei Uhren mit Lederband besteht ein höherer Verschleiß, da das Naturprodukt durch Feuchtigkeit, Chemikalien, Schweiß und Abrieb eher gefährdet ist als z.B. ein Edelstahlband. Je nach Tragehäufigkeit sollte ein Wechsel vorgenommen werden, sobald die Abnutzung sichtbar ist. Aus hygienischen Gründen empfiehlt sich hier ein Wechsel einmal jährlich.

Allgemeine Hinweise

Auch eine regelmäßige Reinigung der Uhr durch einen Juwelier ist eine wichtige Voraussetzung für den Werterhalt. Denn nicht nur die Optik kann von Staub, Schmutz, Sand und kleinen Partikeln beeinflusst werden, sondern auch die Funktionalität.

Pflegehinweise vom Hersteller sollten grundsätzlich gut durchgelesen und beachtet werden.

Vor dem ersten Tragen

Bei Automatikuhren oder Uhren mit Handaufzugwerk sollte vor dem ersten Tragen zuerst die Uhr aufgezogen und erst danach die Zeit gestellt werden. Beim Handaufzug sollte ein zu schnelles und ungleichmäßiges Aufziehen vermieden werden. Wenn die Krone nicht mehr weiter im Uhrzeigersinn gedreht werden kann, ist sie voll aufgezogen.



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